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Der "Förderverein für Kirchenmusik an der Martin-Luther-Kirche und an der Christuskirche e.V."

Im Jahr 1976 wurde er als "Freundes- und Förderkreis für Kirchenmusik an der Martin-Luther-Kirche St. Ingbert" gegründet und ins Vereinsregister beim Amtsgericht St. Ingbert eingetragen. Gründungszweck war seinerzeit, die schon bestehenden Kirchenkonzerte in der Ev. Kantorei auf eine breitere finanzielle Basis zu stellen und ihnen einen organisatorischen Rahmen zu geben.

2015 erhielt der Förderverein seinen heutigen Namen und erweiterte seinen Wirkungsbereich auf die St. Ingberter Christuskirche, wo er vor allem die Aufführung von romantischen Kammerkonzerten unterstützt.

In den zurückliegenden 40 Jahren konnten über 160 Kirchenkonzerte veranstaltet werden. Darunter waren so großartige Werke wie Bachs Weihnachtsoratorium und seine Brandenburgischen Konzerte, Händels „Messias“, die Requien von Mozart und Brahms sowie Messen von Mozart, Beethoven und Bruckner.

Einen "Meilenstein der St. Ingberter Chorkultur" nannte der Kritiker der Saarbrücker Zeitung die Aufführung des großartigen dramatischen Oratoriums „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy im September 2003, das die Kantorei zusammen mit dem kath. Kirchenchor „Chorklang Cäcilia“ im November 2018 abermals in St. Hildegard aufführt.

Das Konzertjahr 2013 war geprägt vom Chorleiterwechsel in der Evangelischen Kantorei: Mit der Aufführung der "Johannespassion" von J. S. Bach am Karfreitag beendete Helmut Haag seine überaus erfolgreiche Tätigkeit als Leiter des Chores. Seine Nachfolgerin Carina Brunk, eine junge, aufstrebende Dirigentin, debütierte sehr erfolgreich im letzten Konzert des Jahres mit Kantaten zum Advent und zu Weihnachten.

Aus den fünf Konzerten des Programms 2014 ragen wiederum die beiden großen Kantorei-Konzerte heraus: Das weltliche Konzert mit romantischer Chormusik von Brahms (Liebeslieder-Walzer), Schubert und Rheinberger und am 2. Advent ein Weihnachtskonzert mit dem "Oratorio de Noel" von Camille Saint Saens im Mittelpunkt.

Im Jahr 2015 setzte Carina Brunk ihre Linie fort, in den Chorkonzerten der Kantorei große Werke weniger bekannter Komponisten einzustudieren und aufzuführen:
Im Passionskonzert ein Stabat Mater des italienischen Barockkomponisten Tommaso Traetta und im Konzert am Totensonntag das Requiem c-moll von Luigi Cherubini.
Ergänzt wurde die Reihe durch drei Instrumentalkonzerte, darunter ein Benefizkonzert aus Anlass des 70. Geburtstages des langjährigen Chorleiters Helmut Haag, ausschließlich mit bekannten Werken Johann Sebastian Bachs. 

Etwa 80 Mitglieder und rund 20 Abonnenten unterstützen den Förderverein in seinen Bemühungen, auch künftig bekannte große Werke, aber auch sonst weniger zu hörende Kleinode der Kirchenmusik aufzuführen.


Ansprechpartner ist der Vorsitzende Roland Wagner.